A100 Büro für Architektur und Design Basel :: Über uns  
 

 

 

A100 :: Masstab 1:100, 2x 50 Jahre, 100m2, m3, kWh, Sekunden, Stufen, Ideen, CHF/Tag .. Gebaut für 100+ Jahre
 

::subwave Internet wurde im Jahr 2000 gegründet, 4 Jahre nach Abschluss meines Studiums an der ETH Zürich. Die Internet-Agentur war schon damals vorgesehen, in ein Architekturbüro überzugehen, auch im Handelsregister so eingetragen. Im Herbst 2017 soll es nun endlich so weit sein.

Die ETH war zu dieser Zeit weltweit die fast renommierteste Architekturschule und sah sich mehrheitlich der Moderne verpflichtet. Inzwischen hat sie sich etwas gewandelt..
Für mich sind aber eindeutig immer noch die gestalterisch-funktionalen Prinzipien der Klassischen Moderne gültig, weil man nur so komplexe räumliche Entwurfsaufgaben in den Griff bekommt, und weil sie schlicht und ökonomisch ist. Raum wird nicht mit winkligen Restflächen verschwendet. Das Dach wird nutzbar. Ein Haus aus Beton, Stahl und Glas ist enorm beständig und wird nicht abbrennen. Durch die Sichtbarkeit des Funktionierens, die Refexion des Innenlebens nach aussen, den klar ersichtlichen Nutzen jedes Bauteiles, sind gut komponierte moderne Bauten auch sehr ästhetisch.

Frühere Baustile nachzuahmen macht für mich in keinem Fall Sinn, auch wenn Gebäude aus früheren Epochen manchmal auch schön anzusehen sind. In meinen Augen stehen viel zu viele alte Bauwerke herum, die man, anstatt aufwändig zu sanieren besser abbrechen sollte. Denn sie sind unpraktisch und unökonomisch, stammen von einer anderen Mentalität, mit einem heute fremden Tagesablauf und einiger verkorkster Vorstellungen im Zusammenleben.

Die A100 Hauptanliegen

- Ökonomisches Bauen - Gutes Design muss nicht zwingend teurer sein
- Nachhaltigkeit. Unsere Bauten sollen 100 Jahre und mehr leben, aus beständigen lokalen Materialien gemacht sein und flexibel nutzbar sein. Erneuerbare Energien werden wirtschaftlich genutzt.
- Die Sonnenenergie fliesst in den Entwurf mit ein.
- Das Flachdach. Dachböden und Kellerlagerräume habe heutzutage ausgedient. Dinge werden eher gemietet oder geteilt - und bei Nichtgebrauch (online) weiterverkauft. Dachgeschosse unter Satteldächern sind problematisch, ua. wegen Stau der Hitze, veminderter Gehbereiche und zuwenig Licht.
-Grosse, rahmenlose Fenster. Rahmen lassen sich (wie beim Auto) oftmals vermeiden oder verstecken. Weisse Rahmen und (aufgeklebte) Sprossen sind unästhetisch und nehmen unnötig Licht weg, stören die Aussicht.. Vermehrt können Fenster auch fixverglast sein, das spart Rahmen und Kosten der oft unnötigen Dreh/Kipp Mechanismen. Innenliegende Fenster in der Isolationsschicht verschmutzen weniger.
-Fliessende Räume werden durch offene, transluzente und geschlossene Flächen definiert. 'Lochfenster' kommen bei uns daher nur als Ausnahme vor.
- Wärmedämmung integriert oder innenliegend. Aussenisolierung, wie man sie heute v.a. bei Geschäftshäusern überall sieht, wirken billig. Die solide Schicht aus Beton oder Mauerwerk bildet die schützende Aussenhaut - und nicht ein Blendwerk aus vorgehängten Platten.
- Architektur ist immer eine ausgewogene räumliche Komposition. Dabei spielen neben der Materialität, Farbgebung und Statik auch die Massstäblichkeit und der Goldene Schnitt eine Rolle.

Der Fokus liegt im Entwurf - Wohnungsbau, Kultur-, Geschäfts- und Industriebau oder Umnutzung.

Daniel Schulthess, dipl Arch ETH
Jg. 67, Matura an der KZO Wetzikon 1986, Architekturstudium 1988-96, Diplom bei Prof. Mario Campi.
Schon 1990 Besuch der Solar-Energie Vorlesungen und Anwendung im Entwurf.
Besondere Stärken Bildnerisches Gestalten, Entwurf und Konstruktion.
2002 Heirat mit Architektin Uta Wilhelm. 2 Kinder 2005 und 2008.
Seit dem Tod meiner Frau 2012 wurde mir bewusst, wie kurz das Leben ist und dass man seiner Passion folgen soll. Meine Grösste ist die Architektur, neben Elekronischer Musik, Fotografie, Minimal Art und Literatur.
Für alles habe ich leider als alleinerziehender Vater immer etwas zu wenig Zeit, aber es wird wieder besser ;)
Ich bin ein ruhiger und pragmatischer Mensch. Der Schutz von Natur und Umwelt, der vernünftige Umgang mit den Ressourcen sind für mich seit Kindesalter wichtige Grundsätze. Ebenso Ehrlichkeit und Gewissenhaftigkeit in meinem Tun.

Ich steige mit 50 recht spät richtig in die Architektur ein und weiss, dass es nicht ganz einfach ist, wenn man bisher nur wenig realisiert hat. Dennoch sehe ich den kommenden Aufgaben mit Gelassenheit entgegen. Denn oft habe ich mich mit eigenen Umbauten und Projekten meiner Frau befasst. Auf zahlreichen Reisen liessen wir uns von guter Architektur leiten, viele Museen besucht, viel Literatur gesammelt..
Gerne werde ich mich in neue Projekte einarbeiten und zusammen mit Kollegen und mit Hilfe des Internets für jede Problemstellung gute Ideen entwickeln und Lösungen finden.

 
 

Die URL modernearchitektur.ch habe ich vor einigen Jahren registriert, um die Verwendung des Begriffes für falsche kommerzielle Zwecke zu verhindern. Die Bedeutung wird oft missverstanden - Nicht jede 'Schuhschachtel' steht für die Moderne und schon gar nicht jedes Hochhaus in New York, Frankfurt oder Dubai.
Auch ist es nicht zwingend, möglichst viel Beton zu verwenden und diesen roh zu belassen.

Software : Autocad / AccuRender / Rhino / Photoshop / Illustrator etc.. on PC